Unterstützung statt Gegner – positive Wirkungen, wenn Frauen sich einander unterstützen

Unterstützung statt Gegner – positive Wirkungen, wenn Frauen sich einander unterstützen

8. März ist Frauentag.

Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert.

Er ist übrigens eine Erfindung der deutschen Sozialistin Clara Zetkin: Auf der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen schlug sie vor, einen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht und die Emanzipation von Arbeiterinnen zu initiieren. Seit dann hat sich viel verändert.

Quelle: https://www.humanresourcesmanager.de

5 Rechte, die sich Frauen in den letzten 100 Jahren errungen haben:

  1. Wahlrecht – wusstest du dass in Deutschland erst ab 19. Januar 1919 die Frauen wählen durften?
  2. Gleichberechtigung von Mann und Frau – es hört sich unglaublich an, aber erst im Jahr 1958 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Kraft. Ab dann durften Frauen ein eigenes Konto eröffnen und damit über ihr eigenes Geld entscheiden.
  3. Schwangere Frauen und berufstätige Mütter sind gesetzlich geschützt – In der DDR waren die Mütter schon 1950 fünf Wochen vor und sechs Wochen nach der Geburt freigestellt und bekamen Leistungen in voller Höhe ihres Lohnes. Im Westen Deutschlands mussten die Mütter noch 2 Jahre lang warten bis sie sechs Wochen vor und nach der Geburt zu Hause bleiben durften ohne ihren Job zu verlieren.
  4. Ohne Erlaubnis des Ehemanns arbeiten gehen – auch wenn es ab 1958 das Gleichberechtigungs-Gesetz gab, in Westdeutschland durften die Frauen bis 1977 nur dann arbeiten, wenn das „mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar“ war.
  5. Frauen müssen – zumindest laut Gesetz – das gleiche Gehalt bekommen – 1994 trat das zweite Gleichberechtigungsgesetz in Kraft. Ob es heute wirklich so ist?

Seit 2019 ist der Internationale Frauentag am 8. März ein gesetzlicher Feiertag in Berlin.

Was 100 Jahre später möglich ist, dass können wir heute auch mitgestalten.

Zusammen!

Ohne Konkurrenz! Ohne Besserwisser-Sprüche! Ohne Gender-Rolle!

Stattdessen: Akzeptieren! Verstehen! Respektieren! Empowerment!

Es gibt nichts stärkeres, als wenn eine Frau von anderen Frauen unterstützt wird!

5 positive Wirkungen, wenn Frauen einander unterstützen:

  1. Die Akzeptanz anderer Frauen unterstützt, dass wir an uns selbst glauben. Mit dieser Verstärkung schaffen wir, was wir schaffen möchten!
  2. Der Respekt vor Frauen durch andere Frauen unterstützt die Selbstverwirklichung! Wir können wir selbst sein, wir werden von keinen vorgeschriebenen, gesellschaftlichen Rollen zurückgehalten.
  3. Frauen stärken andere Frauen einfach durchs Zuhören. Das hilft auch gegen Depression!
  4. Die Solidarität mit anderen Frauen unterstützt das Selbstbewusstsein. Wir würden einfach keine Angst haben für unsere Rechte einzustehen!
  5. Die Unterstützung von Frauen untereinander hilft eine tolerante Gesellschaft zu gestalten. Es gibt lautere Stimmen für Gleichgerechtigkeit!

Lasst uns gegenseitig stärken.

Foto Quelle: unsplash

Einfach einander zuhören oder einfach gehört werden. Fühlen, dass wir nicht allein sind. Während meiner Yogastunden kann jede in der Eröffnungs- und Schlussrunde in einem freien und vertrauensvollen Umfeld ihre Fragen stellen, und ihre aktuellen Gefühle ausdrücken.