Mutterkuchen aus Vaters Zellen bis zum Baum

Der Mutterkuchen, oder auch die Plazenta genannt, entwickelt sich in der Gebärmutterwand und wird ca. 500-600 Gramm schwer. Ihr Durchmesser ist zwischen 15-20 Zentimeter.

Ihre wichtigste Aufgabe ist das Baby mit Nähr- und Sauerstoff zu versorgen. Sie produziert auch viele Hormone (hCG, Östrogen, Progesteron, HPL), welche die Schwangerschaft unterstützen, die Gebärmutter für die Geburt und die Brüste fürs Stillen vorbereiten.

Das Baby ist durch die Nabelschnur mit der Plazenta verbunden.

Lange haben die Forscher gedacht, sie entsteht nur aus Zellen der Mutter und des Embryos. Aber die neuesten Forschungen zeigen, dass für den größten Teil der Plazenta-Entwicklung Zellen des Vaters aus dem Sperma verantwortlich sind. Das väterliche Genom dominiert sogar an der Seite der Plazenta, der das Baby nah ist. Das bedeutet, dass der Vater für die Versorgung des Nachwuchses auch eine wichtige Rolle spielt. Einfach gesagt: der Kühlschrank kommt vom Vater, und wird von der Mutter gefüllt, um das Kind 9 Monate lang ernähren zu können.

Nach der Geburt wird auch der Mutterkuchen auf die Welt gebracht. Was die Familie damit macht, ist unterschiedlich von Ort zu Ort. In manchen Traditionen trennt man nicht sofort das Baby von der Plazenta, wie z.B. dieses Bild von Emma Jean (Neuseeland) 90 Minuten nach der Geburt zeigt. Manchmal wird die Verbindung zwischen Baby und Mutterkuchen mittels Nabelschnur noch 24 Stunden lang aufrechterhalten. Dies soll helfen die große Veränderung zu verstehen zwischen dem Leben Drinnen und Draußen.

Manche Kulturen schreiben dem Mutterkuchen Magische Kraft zu. Deswegen graben sie die Plazenta unter einem Baum ein.

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Titelbild: Emma Jean